Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Libertärer Stammtisch

Nachdem es mittlerweile in Neustadt kein Libertäres Zentrum mehr gibt und wir kaum noch die Möglichkeit haben, uns mal zu treffen, haben wir uns entschlossen, eine alte Neustadter Tradition wieder zum Leben zu erwecken.
Wir möchten euch recht herzlich einladen, zum

Libertären Stammtisch
am Donnerstag, den 10. März um 19 Uhr
im Wirtshaus Konfetti

Wir möchten es auch nicht bei einem einmaligen Treffen belassen, sondern uns wieder regelmäßig jeweils am 2. Donnerstag im Monat treffen.

Wir hoffen, dass wir euch alle mal wieder sehen werden!

Anarchistische Buchmesse in Mannheim

Vom 8. bis 10. April 2011 findet, veranstaltet von der Anarchistischen Gruppe Mannheim (AGM) , die erste Anarchistische Buchmesse in Mannheim statt! Geplant sind Konzerte, Diskussionsveranstaltungen und Lesungen.

Das Programm und Aktuelles findet ihr HIER.
Wir freuen uns schon!

Liebe Besucher_innen,

wir sind traurig, euch das vorläufige Ende des Tante-Emma-Ladens in Neustadt verkünden zu müssen.
Obwohl unser Mietvertrag erst Ende Januar ausläuft, haben wir uns aus verschiedenen Gründen schon im Dezember dazu entschlossen, den Laden in der Stangenbrunnengasse aufzugeben.
Nach finanziellen Schwierigkeiten, persönlichen Konflikten und wegen immer neuem Ärger mit den neuen Hausbesitzern können wir das Projekt in dieser Form nicht mehr weiterführen.
Wir bedauern, dass wir regelmäßige Öffnungszeiten im letzten Vierteljahr nicht mehr gewährleisten konnten und möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben.

Im befreundeten Kollektivbetrieb „Wespennest“ soll es eine gemütliche Abschieds- und Dankesfete geben, hierzu seid ihr alle schonmal herzlich eingeladen!

Weitere Informationen folgen demnächst hier.

Eure Ladengruppe

PS.: eine kleine Überraschung findet ihr unter „Downloads“!

Gründungserklärung des Anarchistischen Netzwerks Südwest

Am 28. Au­gust haben wir im Rahmen einer Soli-Cock­tailbar in Mann­heim die Grün­dung des An­ar­chis­ti­schen Netz­werks Süd­west* ge­feiert. Zeit­gleich ist un­sere Web­site ver­öf­fent­licht worden. Wir do­ku­men­tieren an dieser Stelle un­sere Grün­­dungs­­er­­klä­rung.

Wer sind wir?

Das An­ar­chis­ti­­sche Netz­werk Süd­west* ist ein Zu­­sam­­menschluss von li­­ber­tären bzw. an­ar­chis­ti­­schen Gruppen und Ein­­zel­­per­­sonen aus dem „süd­west­­li­chen“ Teil des deutsch­­spra­chigen Raumes, also dem Saar­­land, Rhein­­land-Pfalz, Baden-Wür­t­tem­­berg, aber auch aus Ost­­frank­reich und der Nord­schweiz.

Die in diesem Netz­werk tä­tigen Gruppen eint das Ziel, eine so­­li­da­ri­­sche, re­­spek­t­volle, ge­walt- und herr­­schafts­freie, also eine eman­­zi­pa­to­ri­­sche Ge­­sell­­schaft auf­­zu­­bauen.

Ein sol­ches Vor­­haben ist in den herr­­schenden Ver­­häl­t­­nissen nicht ohne wei­teres mög­­lich: Im Ka­pi­ta­­lismus stehen nicht die Be­­dür­f­­nisse aller Men­­schen, son­­dern einzig eine nach Pro­­fit­­ma­­xi­­mie­rung aus­­ge­rich­tete Ver­­wer­tung aller Le­­bens­­be­reiche im Vor­­­der­­grund.

Um einer be­freiten Ge­­sell­­schaft näher zu kommen, müssen wir auch all­­täg­­liche Herr­­schafts­­ver­­häl­t­­nisse und -me­cha­­nismen wie Ras­­sismus, Se­­xismus und An­ti­­se­­mi­tismus und die Ver­­flech­tung von Staat, Na­tion und Ka­pital ge­­meinsam re­flek­tieren, ana­­ly­­sieren, kri­ti­­sieren und letz­t­en­d­­lich als Ganzes über­­winden. Dabei bleiben wir nicht bei der For­­de­rung nach we­­niger Ar­­beit, un­ein­­ge­schränktem Blei­­be­recht, bil­­ligem Wohn­raum oder kos­ten­loser Bil­­dung stehen, son­­dern for­­dern den ge­­sell­­schaft­­li­chen Reichtum für alle.

Was ma­chen wir?

Das Netz­werk bietet die Basis für Ver­­­net­­zung, Aus­tausch, Dis­­kus­­sion, Re­flek­tion, das Zu­­sam­­men­­kommen mit an­­deren An­ar­chist_innen und die Pla­­nung ge­­mein­­samer Ak­tionen, wie bei­­spiels­­weise Ver­­an­­stal­tung(sreih)en, De­­mons­tra­tionen und Mo­­bi­­li­­sie­rungen. Durch den ge­­mein­­samen Aus­tausch von Er­fah­rungen können wir un­­sere Theorie ver­­tiefen und die Praxis aus­weiten. Die in diesem Netz­werk ver­­­netzten Gruppen bleiben au­tonom. Das Netz­werk be­tre­f­­fende Ent­­schei­­dungen werden auf mo­nat­­li­chen De­le­­gier­ten­treffen und in Rück­­sprache mit den da­hin­ter­s­te­henden Gruppen ge­troffen.

Wieso ein Netz­werk?

Wir haben uns be­wusst für ein Netz­werk mit of­­fenem Cha­rakter ent­­schieden, um an­­deren Gruppen und Ein­­zel­­per­­sonen eine leich­tere Teil­habe zu er­mög­­li­chen. In den ver­­­gan­­genen Jahren ist die Zahl an­ar­chis­ti­­scher bzw. li­­ber­tärer Gruppen ge­rade im Süd­westen* stetig ge­­stiegen, eine Ver­­­net­­zung gab es je­­doch nur ver­­ein­­zelt. Auch um be­s­te­hende oder kom­­mende Struk­turen zu mo­ti­vieren, den Auf- und Ausbau dieser so­­li­da­risch zu be­gleiten und Gruppen in “Struk­tur­schwa­chen” Re­­gionen or­­ga­­ni­sa­to­ri­­sche Un­ter­­stüt­­zung zu­­kommen zu lassen, haben wir das An­ar­chis­ti­­sche Netz­werk Süd­west* ge­­gründet.

*Uns ist be­wusst, dass wir uns durch un­­sere Na­­mens­­ge­­bung in ge­wisser Weise räum­­lich und sprach­­lich ein­schränken, was uns als Netz­werk aber hilft, ar­­beits- und ak­ti­­ons­­fähig zu bleiben. Wir streben je­­doch eine Ver­­­net­­zung mit Netz­werken und Gruppen aus an­­deren Re­­gionen an.

An­ar­chis­ti­­sches Netz­werk Süd­west* im Au­­gust 2010

www.a-netz.org

info{at}a-netz.org

Naziangriff auf Infoladen!

In der Nacht vom 12. auf den 13.08. wurde der Tante-Emma-Laden von mindestens einem Nazi attackiert, 3 Scheiben gingen dabei zu Bruch. Durch schnelles Eingreifen eines Anwohners konnte Schlimmeres verhindert werden. Die VoKü am Abend des 13.08. konnte wie geplant durchgeführt werden.
Dass es sich um einen Naziangriff handelt, ist offensichtlich: ein schon am darauffolgenden Tag auf einem einschlägigen Nazi-Internetportal erschienener Bericht verweist auf Zusammenhänge zwischen dem Infoladen und angeblich hochgradig gewaltbereiten Antifa-Gruppen. Scheinbar soll so der gewalttätige Angriff legitimiert werden ( Die namentlich genannte ALVP hat hierzu einen Bericht veröffenlicht: http://autonomelinkevp.blogsport.de/2010/08/15/feiger-anschlag-auf-libertaeren-tante-emma-laden/ ). Außerdem wurden Plakate, auf denen für antifaschistische Demonstrationen geworben wurde, abgerissen.
Spätestens seit Herbst letzten Jahres steht der Infoladen unter rechtsradikaler Beobachtung, damals (im Oktober 2009) wurde der Laden auf einer Naziseite als eines der“linke(n) bzw. sogenannte(n) alternative(n) Projekte und Geschäfte in der Rhein-Neckar Region“ vorgestellt sowie großspurig zum Besuch einer bald darauf stattfindenden Veranstaltung aufgerufen.
Weder damals noch im Zusammenhang mit einer der Naziveranstaltungen in Neustadt seit Bestehen des Tante-Emma-Ladens passierte etwas, abgesehen von lächerlichen Hakenkreuz-Schmierereien und einem Anquatschversuch blieben wir von Übergriffen jeglicher Art verschont. Umso überraschender jetzt dieser Angriff, der nur, wenn überhaupt, in Zusammenhang mit der geplanten Nazidemonstration am 13.08. in Ludwigshafen zu bringen ist (die nicht durchgeführt wurde, vgl. http://de.indymedia.org/2010/08/287826.shtml
).
Aufgrund dieser Tatsachen und da es sich vermutlich um einen Einzeltäter handelt, gehen wir von keiner erhöhten Gefahr für den Laden aus.

Wir machen weiter wie bisher, wir lassen uns nicht einschüchtern!




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